INFORMATION

Auch in diesem Jahr findet wieder unsere alljährliche Interdisziplinäre Trauma-Fachtagung statt. Für den 13. November haben wir renommierte und interessante Fachleute eingeladen, die Vorträge zu den Themengebieten Trauma – Traumatisierung – Traumafolgestörung halten werden. Geplant sind insgesamt fünf Impulsbeiträge, die in Podiumsgesprächen diskutiert werden – die Veranstaltung wird von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr dauern.

Auch in diesem Jahr planen wir einen zweiten Tag! Am 14. November 2019 können ausgewählte Themen und Aspekte vom ersten Tag im Rahmen eines Workshops noch einmal vertieft werden.

 

Kurzinformationen zu Inhalten und Referenten/innen

  • Bindungssensibilität in der Traumaarbeit“
    Dipl. Sozialpädagogin Corinna Scherwath
    Pädagogisch-Therapeutisches Fachzentrum Hamburg
    In diesem Vortrag wird es darum gehen die Auswirkungen von Traumatisierungen auf das Bindungserleben der Betroffenen zu verstehen. Entsprechend soll dann die Bedeutung und Not-wendigkeit von bindungsorientiertem Handeln im traumapädagogischen Kontext veranschaulicht werden.
  • „Einfach ansprechen oder nicht?“ Umgang mit traumatischen Erfahrungen in Beratung und Therapie
    Dipl.-Psych. Janine Borowksi
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Hier wird der Umgang mit traumatischen Erfahrungen in Beratung und Therapie in den Blick genommen.
  • Die Schule im sequentiell traumatischen Prozess“
    Sozialwissenschaftler und Sonderpädagoge Christoph Müller
    Humboldt-Universität zu Berlin (+Winnicott Institut Hannover)
    Am Beispiel geflüchteter Schüler*innen soll gezeigt werden, welche Rolle die Schule im traumatischen Prozess spielt. Dies wird anhand eigener Forschungsergebnisse und mit Rückgriff auf die Rahmenkonzeption der Sequentiellen Traumatisierung sowie der Traumapädagogik und der psychoanalytischen Pädagogik erörtert.
  • Trauma & Behindertes Leben“
    Martin Kühn
    Traumapädagogischen Institut Norddeutschland
    Einführung in die Grundlagen traumatisierender Faktoren unter behindernden Lebensbedingungen
  • Erleben statt Reden – Zugänge eröffnen durch den Einsatz theaterpädagogischer Übungen“
    Max Jerschke
    Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Psychotherapie Berlin

    In dem Vortrag „Erleben statt Reden – Zugänge eröffnen durch den Einsatz theaterpädagogischer Übungen“ wird der Regisseur und Theaterlehrer Max Jerschke sich dem Sinn des Einsatzes künstlerischer Prozesse im therapeutischen und pädagogischen Kontext widmen. Im speziellen wird er Theatertechniken und die besonderen Erlebnisse wenn wir uns einer nicht-symbolbasierten Kommunikation bedienen in den Blick nehmen
  • Podiumsgespräch mit allen Referent*innen

ZIELGRUPPEN

Fachkräfte aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe, aus Therapie und Beratung, aus der Medizin sowie aus Kindertagesstätten und Schule

TERMIN

13. November 2019
von 09.00 – 16.30 Uhr
im Elmshorner Dienstleistungszentrum (EDZ)
Ramskamp 71-75, 25337 Elmshorn

KOSTEN

90 € inkl. Suppenimbiss am Mittag und Getränken

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein unterstützt die Tagung dankenswerterweise.

AKKREDITIERUNG

Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer Schleswig-Holstein akkreditiert. Für die Teilnahme erhält man 7 Fortbildungspunkte der Kategorie A.

Desweiteren wurde die Veranstaltung von der Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein akkreditiert. Für die Teilnahme erhält man 6 Fortbildungspunkte der Kategorie B (Edit 2152)

VERANSTALTER

Interdisziplinäres Trauma-Zentrum

Sie wird gemeinsam getragen von:

  • Wendepunkt e.V.
  • Regio Kliniken Kreis Pinneberg
    • Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie
    • Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
  • sowie dem Universitätsklinikum Eppendorf: Institut für Rechtsmedizin

ANMELDUNG

Verlängert bis zum 27.10.2019 ausschließlich online über das Formular auf dieser Seite.

INFOS als PDF

Einladung Trauma Fachtagung Elmshorn 2019

EDZ Parkplätze

Anmeldung

(pro Teilnehmer ist eine Anmeldung erforderlich)

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht mehr möglich.

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Mail eine Anmeldungsbestätigung mit weiteren Informationen.

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