Fortbildungsangebot 2020
„Umgang mit psychisch traumatisierten Mädchen und Jungen in der Schule“

Trauma-Grundlagen und vertiefende traumapädagogische Themen

Ein Fortbildungsangebot für Schulsozialarbeiter/innen aus dem Kreis Pinneberg

NUR FÜR MITARBEITER*INNEN AUS DEM KREIS PINNEBERG

 

Workshop 5: Selbstfürsorge für die Arbeit in schwierigen Kontexten

 

EINFÜHRUNG

Kinder und Jugendliche sind heute vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Häufig zeigen sich Trauma-Folgestörungen in sehr problematischem und auffälligem Verhalten, insbesondere im Zusammenhang mit (Leistungs-) Anforderungen aus dem schulischen Alltag. Oft werden diese Erfahrungen und ihre Folgen nicht als Ursache für teils anhaltende Entwicklungs-störungen und Verhaltensauffälligkeiten erkannt. Die Mädchen und Jungen können sich und anderen ihre Verhaltensweisen meist nicht selbst erklären und fordern uns in besonderer Weise heraus. Als Fachkräfte müssen wir neue Interventionskompetenzen in der Arbeit mit besonders „schwierigen“ jungen Menschen entwickeln und teilweise neues Wissen anwenden.

Wir möchten Sie daher auf unser Fortbildungsangebot „Umgang mit psychisch traumatisierten Mädchen und Jungen in der Schule“ aufmerksam machen, die wir im Rahmen unseres Angebotes TIPP-Kid Schule anbieten.

Das Angebot wird vom Kreis Pinneberg, Fachdienst Jugend und Bildung, sowie vom Schulamt des Kreises Pinneberg finanziell und fachlich unterstützt.

*  TIPP = Trauma, Intervention, Psychoedukation, Prävention

 

ZIELE & INHALTE

Die Fortbildung befähigt alle Teilnehmenden, psychische Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen zu erkennen und Strategien zum stützenden Umgang mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu entwickeln.

Die Fachkräfte kennen besondere Belastungen und die Ursachen, Kennzeichen und Dynamiken familialer Gewalt und Kindesmisshandlung und sind mit den Grundlagen sowie die Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung vertraut.

 

ZIELGRUPPEN

Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Schulsozialpädagogen/innen, aber auch an Beratungslehrkräfte der schulischen Erziehungshilfen und an alle anderen interessierten Lehrkräfte aus den Schulen. Vorrangig werden Mitarbeiter/innen der Schulsozialarbeit aus dem Kreis Pinneberg bei der Anmeldung berücksichtigt, falls die Anzahl der Anmeldungen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt.

 

THEMEN & TERMINE

16. September 2020     09.00 -16.00 Uhr
Workshop 5: Selbstfürsorge für die Arbeit in schwierigen Kontexten

Wenn wir mal ehrlich sind, wissen wir alle, dass es gut wäre, etwas mehr für uns selbst zu sorgen. Trotzdem geht dieser Vorsatz oft im Alltagsstress unter. Dieser Workshop zeigt auf, warum dem Thema Selbstfürsorge gerade in der Arbeit mit hochbelasteten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen nochmal eine besondere Bedeutung zukommt und wie wir dieser Herausforderung auch im Alltag gerecht werden können. Im Workshop werden wir viele praktische Möglichkeiten kennenlernen und ausprobieren.

Der Besuch von Workshop 1 oder eines früheren Grundlagenworkshops zum Thema Psychotraumatologie/ Traumapädagogik ist Voraussetzung für den Besuch der Workshops 2 bis 6. Diese Workshops dienen der Vertiefung zu traumapädagogischem Wissen und setzen Grundlagenkenntnisse voraus.

 

UMFANG & ORT

Jeder Fortbildungstermin kann unabhängig voneinander besucht werden. Eine Teilnahme an den Workshops 2 bis 6, setzt Grundlagenkenntnisse der Traumapädagogik voraus.

Die Termine findet in den Räumen des Wendepunkt-Fortbildungszentrums (WFZ) in Elmshorn, Gärtnerstr. 10 – 14, statt.

 

KOSTEN

Dank der Finanzierung durch das Schulamt des Kreises Pinneberg und die Kooperation mit dem Kreis Pinneberg (Fachdienst Jugend / Soziale Dienste) ist die Fortbildung für die Teilnehmenden kostenfrei.

 

REFERENTIN

Elisabeth Hüttche (Wendepunkt e.V.)

ANMELDUNG

Jeweils bis zwei Wochen vor Veranstaltungstermin und ausschließlich online über das Formular auf dieser Seite.
(min. 12 und max. 18 Teilnehmer/innen)

Die Plätze sollen gleichmäßig über den Kreis verteilt werden; Schulsozialpädagogen/innen erhalten Vorrang. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze vorhanden sind, werden wir losen müssen.

 

Anmeldung

(pro Teilnehmer ist eine Anmeldung erforderlich)

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht mehr möglich.

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Mail eine Anmeldungsbestätigung mit weiteren Informationen.

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